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DKP- PM

Die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) solidarisiert sich mit den  Streikenden bei Amazon und untersttzt ihre Forderungen: Fr einen Tarifvertrag, fr bessere Arbeitsbedingungen. Gegen Lohndumping durch Leiharbeit!

Es wird wieder gestreikt beim Online-Hndler Amazon. Die Beschftigten  kmpfen fr ihre Gesundheit, fr ertrgliche Arbeitsbedingungen und fr einen Tarifvertrag.

Amazon ist der weltweit grte Online-Hndler, agiert als Lohndrcker,  nutzt in groem Umfang Leiharbeit und zahlt kaum Steuern. Gesprche mit ver.di, der Gewerkschaft der Amazon-Beschftigten, lehnt das Management grundstzlich ab.

Amazon hat sich auf den Weg gemacht, den Markt zu dominieren und  Bedingungen zu diktieren. Das Vermgen von Amazon-Chef Jeff Bezos wird auf ber 90 Milliarden Euro geschtzt, der Umsatz von Amazon lag 2016 bereits bei ber 130 Mrd. Euro. Und der Konzern wchst schnell, will auch im Lebensmittel-Handel und als Mbelversand expandieren, bringt mit Echo ein Gert in die Wohnzimmer der Kunden, dass Daten direkt bei den  Menschen zuhause sammelt.

Die Kolleginnen und Kollegen von ver.di haben es mit einem scheinbar bermchtigen Gegner zu tun. Ihre Aktionen zeugen von Kreativitt und Ausdauer sei es bei der Gewinnung neuer Gewerkschaftsmitglieder, bei Streiks z.B. whrend des Weihnachtsgeschft oder bei der internationale  Vernetzung von amazon-Beschftigten.

Den 13.000 Arbeitskrften, die Amazon nun kurzfristig und nur zum  Weihnachtsgeschft einstellen will, stehen nach Konzern-eigenen Angaben etwa gleich viele Festangestellte gegenber (14.500). Das zeigt, wie schwierig es fr die ver.di-Kolleginnen und -Kollegen ist, durch Streiks sprbaren wirtschaftlichen Druck auf Amazon auszuben. Umso wichtiger  ist es, ihren Kampf ffentlich zu machen.

Essen, 13.10.2017

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Christoph Hentschel | Presse
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