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Danke JUMIKO

Die Justiz-Minister-Konferenz der Länder (JUMIKO) hat bei ihrem letzten Treffen eine großartigen Beschluss zum Betreuungsrecht gefasst, siehe hier. Damit kann man vorhersagen, dass aus den Professionalisierungswünschen der Berufsbetreuer nichts mehr wird - einem entsprechenden Gesetz müsste der Bundesrat zustimmen und mit diesem Beschluss der JUMIKO ist das aussichtslos geworden. Damit hat die JUMIKO den Beschluss der Herbstkonferenz vom 9.11.2011 bestätigt, den sie als Resultat des Abschlussberichts einer Arbeitsgruppe zum Betreuungsrecht gefasst hatte, siehe hier. In ihren Empfehlungen hielt sie damals fest, Zitat:

Die Arbeitsgruppe spricht sich gegen eine gesetzliche Festlegung von Eignungskriterien sowie gegen eine abstrakt-generelle Regelung zum Berufsbild für Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer aus. (S. 9, wiederholt auf S. 33)

(Eine detaillierte Argumentation zu unserer Forderung, siehe hier) Für diesen Beschluss wollten wir uns bei den JustitzministerInnen bedanken und haben sie deshalb heute mit Blumen am Eingang des Versammlungsortes willkommen geheißen und skandiert:
Hurra, Hurra, die JUMIKO ist da.
Sie haben sich über diesen Empfang gefreut und der aktuelle Vorsitzende der JUMIKO, der Justizminister von Thüringen Dieter Lauinger, sprach mit uns, siehe Bilder hier.
Außerdem erhielten alle mit den Blumen unser Flugblatt, siehe hier.

Eine Bildergalerie von unserem Danke JUMIKO Empfang siehe: www.zwangspsychiatrie.de/bilder-der-jumiko-demo

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Nina singt das Freiheitslied...

...beim Konzert am 10.11. in Berlin. Ein Video davon hier: https://youtu.be/KQa-44IPeBI

Die Morgenpost berichtet, Zitat: https://www.morgenpost.de/kultur/article215768335/Fuer-Nina-Hagen-faehrt-der-Zug-Richtung-Freiheit.html

"und macht Werbung für Patientenverfügungen (Hagen ist Schirmfrau der Initiative "Patverfü").
Ihrer Schrullen ist sie sich durchaus bewusst - so singt sie "Die Freiheit verrückt zu sein, die nehme ich mir" und nach diesem grandiosen Abend voller stimmgewaltiger Lieder über Gott, die auch bei Nichtgläubigen Freude statt Fremdscham auslösen, ist man froh, dass sie das seit Jahrzehnten tut. "

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Dies sind Nachrichten des Werner-Fuß-Zentrums
im Haus der Demokratie und Menschenrechte
Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin
http://www.psychiatrie-erfahrene.de


per Email am 15.11.2018