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BBU-Pressemitteilung
15.02.2018


24.2.2018: Aktionstag gegen Urantransporte

(Bonn / Hamburg, 15.02.2018) Am 24. Februar 2018 findet ein bundesweiter
Strecken-Aktionstag gegen Urantransporte statt.
Anti-Atomkraft-Initiativen rufen zur Teilnahme an Mahnwachen auf, mit
denen auf die Gefahren der zahlreichen Urantransporte hingewiesen werden
soll. Gleichzeitig richten sich die Protestaktionen generell gegen die
Nutzung der Atomenergie. Der Bundesverband Brgerinitiativen
Umweltschutz (BBU) weist darauf hin, dass erste konkrete Aktionen in
Norddeutschland, Nordrhein-Westfalen und in Rheinland-Pfalz angekndigt
wurden. http://urantransport.de/aktionstage/streckenaktionstag-2018

In dem Aufruf zur Teilnahme an den Protestaktionen heit es: Wir wollen
auf den Transport von Uranerzkonzentrat (auch bekannt als Yellow Cake)
aufmerksam machen, das regelmig im Hamburger Hafen verladen wird und
dann per Bahn bis Narbonne im Sden Frankreichs fhrt, inklusive
radioaktiver Strahlung und entsprechender Gefhrdung. Uranerzkonzentrat
ist eine Art gelbes Pulver, das aus den Uranminen kommt und in Narbonne
in Uranhexafluorid (sehr giftiges Zeug) umgewandelt wird, damit es in
Gronau z.B. fr Brennelemente angereichert werden kann.

Das Uranerzkonzentrat fhrt ber den Schienenweg von Hamburg ber
Bremen, Osnabrck, Mnster, Hagen, Kln, Bonn, Koblenz und Trier, danach
ber Metz und Woippy bis Narbonne. Die Anti-Atomkraft-Initiativen rufen
zum Protest entlang dieser Transportstrecke auf.

Udo Buchholz vom BBU-Vorstand betont, dass sich der Aktionstag gegen
viele Gefahren der Atomindustrie richtet. Der Schwerpunkt der Proteste
richtet sich gegen konkrete Transporte von Uranerzkonzentrat. Die
Proteste richten sich aber auch gegen alle Uran- und Atomtransporte,
sowie gegen Atomkraftwerke und Uranfabriken. Und der Protest richtet
sich auch gegen den Uranabbau, der in vielen Lndern erfolgt und der die
Rohstoffe der Atomindustrie liefert.

Urantransporte erfolgen auch mit LKW  Hilfskrfte werden vorab nicht
informiert

Der BBU weist darauf hin, dass Urantransporte nicht nur mit der
Bahnerfolgen, sondern auch mit LKW. Oft fahren die Transporte unerkannt
durch Wohngebiete; Hilfskrfte wie Feuerwehren oder das THW werden im
Vorfeld nicht ber derartige Transporte informiert und wren im
Ernstfall selber den Gefahren radioaktiver Strahlung ausgesetzt.

Wer nicht im Nahbereich der Bahnstrecke Hamburg  Narbonne wohnt, kann
am 24. Februar auch in anderen Orten, unabhngig vom Streckenverlauf
Mahnwachen, Kundgebungen oder Infostnde gegen Uran- und sonstige
Atomtransporte organisieren. Wo es zeitlich besser passt, knnen
Mahnwachen auch am 23.2. oder am 25.2. durchgefhrt werden. Zur
bundesweiten Vernetzung ist es sinnvoll, die Bundesweite Vernetzung
gegen Urantransporte ber geplante Aktivitten zu informieren, damit
sie gemeinsam beworben werden knnen. Kontakt: kontakt@urantransport.de
<mailto:kontakt@urantransport.de>

Weitere Informationen ber die Gefahren der Urantransporte, ber den
Aktionstag am 24.2.2018 sowie ber konkrete Aktionen unter
http://urantransport.de. Informationen zum Thema Uranabbau:
http://www.wise-uranium.org, http://www.menschenrechte3000.de


per Email am 15.2.2018