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Liebe Freund*innen,

wir erinnern an dieser Stelle an unsere Veranstaltung am 27. Juni mit Ulrike Heider: Keine Ruhe nach dem Sturm.

Moderieren wird an diesem Abend Elfriede Mller.

Lebendig und mitreiend erzhlt Ulrike Heider 50 Jahre ihrer persnlichen Geschichte als spannungsreiche Zeitgeschichte. Wir erleben hautnah, wie befreiend der politische und kulturelle Aufbruch der spten 1960er und frhen 1970er Jahre fr sie als junge Frau war. Heider beschreibt Hhepunkte, Kriminalisierung und Zerfalls-erscheinungen der antiautoritren Protestbewegung, zeichnet Milieubilder von Anarchisten, Spontis und K-Grupplern. Ob es um SDS-Versammlungen, Experimente mit der freien Liebe, die Frankfurter Universittsbesetzung, um Straenschlachten oder Hausbesetzungen geht, immer sind die Erinnerungen derAutorin intim und kritisch zugleich. Und so begegnen wir auch Mackertum, Untertanenmentalitt und Antisemitismus. Heiders analytische Unbestechlichkeit beeindruckt auch, wenn sie von ihrer zweiten Heimat New York erzhlt, wo neue Lebenserfahrungen einen Teil der frheren widerspiegeln. Begegnungen mit linken Intellektuellen, berlebenden des Holocaust und Anarchisten
verschiedener Couleur bringen dem Leser auch das andere Amerika nahe.

Eintritt frei!


am Mittwoch 27.06.2018
um 20.00 Uhr
im Buchladen Schwarze Risse
Gneisenaustr. 2a
Metro Station Mehringdamm

 


Zusendung per email 23.06.2018